Mehrmals im Jahr bieten wir regelmäßige Fortbildungsunterrichte zum Instandhaltungsmanagement an, ergänzt um verschiedene Vertiefungsseminaren . Fortbildungen zum Sicherheitsmanagement führen wir auf Anfrage individuell durch.
Das Institut für Schienenfahrzeuginstandhaltung bietet zudem regelmäßig eine 10-monatige Fortbildung zur „Fachkraft für Schienenfahrzeuginstandhaltung“ an.
Mit diesen Seminaren unterstützen wir Sie bei der Umsetzung und Anwendung relevanter Regelwerke in Ihrem Unternehmen. Wir geben Ihnen einen Überblick zur Einordnung und zum Zusammenspiel der Vorschriften und Normen auf europäischer und nationaler Ebene.
Unser komplettes Seminarprogramm als PDF-Broschüre
Nächste Termine:
9. bis 12. Februar 2026
in Erfurt
28. September bis 1. Oktober 2026
in Darmstadt
Unser Fortbildungsangebot richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bereich Instandhaltungsmanagement von Schienenfahrzeugen. Separat buchbare Module ermöglichen Ihnen, das Seminar auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen.
In unserem Grundlagenseminar vermitteln wir die Grundlagen in Bezug auf die Anforderungen, Rollen und Aufgaben einer ECM sowie der Struktur und Funktion eines Instandhaltungsmanagementsystems.
In der anschließenden regelmäßigen Fortbildung (RFU) werden die aktuellen Entwicklungen im europäischem und nationalem Eisenbahnrecht mit Bezug zur Fahrzeuginstandhaltung vorgestellt. Wechselnde aktuelle Schwerpunktthemen, die gerade im Fokus des Sektors stehen, runden den RFU ab.
Tipps und Beispiele für die praktische Umsetzung, auch anhand konkreten Fragestellungen der Teilnehmer, sind der Schwerpunkt des anschließenden Praxis-Workshops. Die moderierte Bearbeitung von Fallbeispielen in kleinen Gruppen fördert dabei den fachlichen Austausch mit Kollegen.
Aufbauend auf dem RFU für den fachlichen Teil bieten wir ein Seminar für ECM-Audits an, welches das Methodenwissen zur Auditierung von Managementsystemen und Lieferanten vermittelt. Die interne Überprüfung des Managementsystems und die Kontrolle der Zulieferer mittels Lieferantenaudits ist eine wesentliche Grundlage zur Risikokontrolle, dem Erfüllen der Sicherheitsziele und der kontinuierlichen Verbesserung. Dieses Seminar findet parallel zu den Praxis-Workshops statt.
Modul 1
Modul 2
Modul 3
Veranstaltungsorte
Darmstadt
Best Western Plus Plaza Hotel Darmstadt
Am Kavalleriesand 6
64295 Darmstadt
Das Tagungshotel ist ca. 500 m vom Hauptbahnhof Darmstadt entfernt.
Per PKW erreichen Sie das Hotel leicht über die Abfahrt Richtung Darmstadt Mitte am Darmstädter Kreuz der A5 und A67. Sie kommen auf die Rheinstrasse/B26. Das Hotel befindet sich rechterhand an der ersten Kreuzung ca. 500 m nach dem Ortsschild.
Erfurt
Dorint Hotel am Dom
Theaterplatz 2
99084 Erfurt
Bitte buchen Sie Ihre Unterkunft selbst.
Seminargebühr
Die drei angebotenen Module können einzeln oder in Paketen gebucht werden. Die Gebühr richtet sich nach der Anzahl der gebuchten Module und beträgt zzgl. MwSt:
Tagesseminar
Termine
20.10.2026 in Darmstadt
Gebühr
1180 EUR zzgl. MwSt.
Referent
Michael Rösch
Dieses Tagesseminar ist inhaltsgleich zum Modul 2 des Seminars „Instandhaltungsmanagement für ECM“.
Ablauf und Anmeldung
In der regelmäßigen Fortbildung werden die neuesten Entwicklungen des europäischen und nationalen Rechtsrahmens zur Eisenbahnsicherheit vorgestellt und aktuelle Schwerpunkte der praktischen Anwendung diskutiert.
Der Inhalt des Tagesseminars entspricht dem Modul 2 „RFU ECM“ des mehrtägigen „Seminars Instandhaltungsmanagement für ECM“.
Seminar
Termine
21.10.2026 in Darmstadt
Gebühr
1180 EUR zzgl. MwSt.
Referent
Michael Rösch
Eine Weiterbildung für Auditoren besteht im allgemeinen aus einem fachlichen und einen methodischen Teil. Dieses Seminar deckt die Auditmethoden ab, für den fachlichen Teil empfehlen wir den RFU-ECM (siehe oben).
Ablauf und Anmeldung
Die interne Überprüfung des Managementsystems und die Kontrolle der Zulieferer mittels Audits ist eine wesentliche Grundlage zur Risikokontrolle, dem Erfüllen der Sicherheitsziele und der kontinuierlichen Verbesserung.
Im Rahmen der ECM-Tätigkeit sind sowohl die eigene Organisation (interne Audits) als auch die auszuwählenden und die beauftragten Dienstleister (Lieferantenaudits) regelmäßigen und ggf. außerplanmäßigen Audits zu unterziehen.
Dies ist Bestandteil des Korrektur- und Verbesserungsmanagements im Instandhaltungsmanagementsystem der Organisation nach DVO (EU) 2019/779. Allerdings gelten auch für die durchführenden Auditoren und die auditierten Bereiche bestimmte Anforderungen, damit die Ziele dieser Audits erreicht werden.
Die Kenntnisse dieser Anforderungen bezüglich der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Audits sowie praktische Hinweise für die Umsetzung werden im Seminar vermittelt.
Dazu zählen:
Seminar ECM I
Termine
10.03.2026 in Erfurt
06.10.2026 in Darmstadt
Gebühr
1180 EUR zzgl. MwSt.
Referent
Prof. Dr.-Ing. W. Rösch
Ablauf und Anmeldung
Die Instandhaltungsmanagementfunktion ist die zentrale Funktion im Instandhaltungsmanagementsystem. An ihr hängt die Gesamtverantwortung für das Sicherheitsziel der Instandhaltung.
Die ECM-I-Funktion erstellt, pflegt und entwickelt das Instandhaltungsmanagementsystem nach DVO (EU) 2019/779. Sie trägt dafür Sorge, dass in allen ECM-Funktionen und bei den beauftragten Dienstleistern jederzeit die Anforderungen des eisenbahnrechtlichen und technischen Regelwerks erfüllt werden.
Sie organisiert das Zusammenwirken der ECM-Funktionen untereinander und mit den Dienstleistern, den EVU, den Haltern und Herstellern der Fahrzeuge und schließt die erforderlichen Vereinbarungen ab. Sie ist das Stabsorgan der Unternehmensleitung zur Umsetzung der Pflichten der ECM, gewährleistet den kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Sinne des PDCA-Modells und organisiert das Monitoring zur Kontrolle der Wirksamkeit des Managementsystems im Sinne der DVO (EU) 1078/2012.
Im Seminar werden diese Aufgaben strukturiert erläutert und den Teilnehmern die relevanten Kenntnisse vermittelt, um diese Aufgaben praxisorientiert zu lösen sowie die ECM-Organisation anzuleiten, zu koordinieren und zu kontrollieren.
Seminar ECM II
Termine
11.03.2026 in Erfurt
07.10.2026 in Darmstadt
Gebühr
1180 EUR zzgl. MwSt.
Referent
Prof. Dr.-Ing. W. Rösch
Ablauf und Anmeldung
Die Instandhaltungsentwicklungsfunktion ist das ingenieurtechnische Herz einer ECM.
Die ECM-II-Funktion leitet aus den Herstellerdokumenten gemäß TSI, aus den Informationen über die Betriebsbeanspruchungen sowie aus dem geltenden Regelwerk und den anerkannten Regeln der Technik die Instandhaltungspläne der Fahrzeuge ab. Dazu führt sie das Regelwerksmanagement, verfolgt die fahrzeugtechnische und instandhaltungstechnologische Entwicklung, wertet Instandhaltungsaufzeichnungen sowie Informationen über Störungen und Unregelmäßigkeiten aus und entwickelt Prognosen für das Verschleiß-, Alterungs- und Ausfallverhalten. Sie führt die fahrzeug- und Instandhaltungsakten und übt, soweit nicht anders festgelegt, bei fahrzeugtechnischen und instandhaltungstechnologischen Änderungen die Rolle des Vorschlagenden in Risikomanagementverfahren nach CSM-RA aus. Sie trifft Festlegungen zur Dokumentation der Instandhaltung
All diese Aufgaben verlangen umfangreiche Kompetenzen im Bereich der Fahrzeugtechnik, der Instandhaltungsverfahren und der eisenbahnrechtlichen Bestimmungen sowie in der Fertigungs-, Mess- und Prüftechnik.
Das Seminar strukturiert und erläutert die dafür erforderlichen Kenntnisse und Methoden und gibt Hinweise für die praktische Wahrnehmung der Funktion.
Seminar ECM III
Termine
12.03.2026 in Erfurt
08.10.2026 in Darmstadt
Gebühr
1180 EUR zzgl. MwSt.
Referent
Prof. Dr.-Ing. W. Rösch
Ablauf und Anmeldung
Die Flottenmanagementfunktion verbindet Betrieb und Instandhaltungsvorgaben mit der Instandhaltungserbringung.
Die ECM-III-Funktion ist in mehrfacher Hinsicht Bindeglied zum EVU sowie innerhalb der ECM, hat aber auch eigene, sicherheitsrelevante Aufgaben.
Dazu gehört die Fristenüberwachung und der Abruf der Fahrzeuge aus dem Betrieb in die Instandhaltung in enger Abstimmung mit den EVU, aber auch die Aufnahme von Störmeldungen und die Einrodnung außerplanmäßiger Instandhaltungsmaßnahmen.
Sie generiert auf der Basis der Festlegungen der ECM-II-Funktion und der von dieser übergebenen Dokumente den Instandhaltungsauftrag, wählt dafür kompetente ECM-IV-Dienstleister aus und prüft und beauftragt diese. Sie überwacht die ausgewählten Dienstleister z.B. durch regelmäßige Lieferantenaudits.
Sie nimmt die Betriebsfreigaben der ECM-IV-Funktionen entgegen, prüft diese gegen den Instandhaltungsauftrag und erteilt die Wiederinbetriebnahme gegenüber dem EVU. Im Falle eingeschränkter Betriebsfreigaben setzt sie diese ggf. in betriebliche Restriktionen um und übermittelt sie an das EVU.
Für diese Aufgaben sind sowohl vertiefte instandhaltungstechnische als auch eisenbahnbetriebliche Kompetenzen erforderlich, die im Seminar erläutert werden.
Seminar ECM IV
Termine
13.03.2026 in Erfurt
09.10.2026 in Darmstadt
Gebühr
1180 EUR zzgl. MwSt.
Referent
Prof. Dr.-Ing. W. Rösch
Ablauf und Anmeldung
Die Instandhaltungserbringungsfunktion bildet den praktischen Kern der Schienenfahrzeuginstandhaltung. In den Werkstätten und an den Fahrzeugen wird das Schutzziel der Sicherstellung des technisch sicheren Zustandes der Eisenbahnfahrzeuge letztendlich produziert.
Die ECM-IV-Funktion ist der praktische Kern der Duchführung der Schienenfahrzeuginstandhaltung. Die ECM-Verordnung enthält die Anforderungen des Gesetzgebers im Hinblick auf die Schutzziel der Sicherstellung des technisch sicheren Zustandes der Eisenbahnfahrzeuge. Zusätzlich hat die beauftragende ECM-III-Funktion Anfordeurngen in Bezug zu Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Fahrzeuge. Von der ECM-II-Funktion kommen technologische Vorgaben hinzu. Die zu Bandbreite der zu beherrschenden Themen ist damit sehr groß, und umfasst unter anderem:
Mit den Fachseminaren werden Themen aufgegriffen, die im RFU ECM nur überblicksartig behandelt werden können. Vor allem aktuell unter besonderer Bedeutung stehende Themen werden in diesen Tagesseminaren vertieft. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die praktische Anwendung gelegt, die in den Seminaren neben der Vermittlung der theoretischen Grundlagen einen breiten Raum einnimmt.
Seminar EMC
Termine
31.03.2026 in Erfurt
27.10.2026 in Darmstadt
Gebühr
1180 EUR zzgl. MwSt.
Referent
Prof. Dr.-Ing. W. Rösch
Ablauf und Anmeldung
Technische Änderungen an Schienenfahrzeugen, die über einen Austausch im Rahmen der Instandhaltung hinausgehen, werden durch eine Änderungsverwaltungsstelle (entity managing the change, EMC) betreut.
Es gibt zunehmend die Notwendigkeit, Bestandsfahrzeuge an die Marktanforderungen, die technologische Entwicklung und die eisenbahnrechtlichen Rahmenbedingungen des 4. Eisenbahnpaketes anzupassen oder auf Obsoleszenzmitteilungen zu reagieren. Den rechtlichen Rahmen dafür setzen die EU-Verordnung (EU) 2018/545 in Verbindung mit der Interoperabiltiätsrichtlinie (EU) 2016/797 und der TSI Loc&Pas sowie der TSI Wag.
Dies kann sowohl ein in die Zuständigkeit der ECM fallender Austausch im Zuge der Instandhaltung sein, aber auch eine in die Halterverantwortung fallende, anzeige- oder genehmigungspflichtige Um- oder Aufrüstung sein. In letzterem Falle ist dafür eine Änderungsverwaltungsstelle (entity for management of changes - EMC) zu benennen.
Im Seminar werden die Unterscheidungskriterien nach DVO (EU) 2018/545 und die Einstufungen in die Kategorien Austausch, Anzeigepflicht und Genehmigungspflicht behandelt und an praktischen Beispielen geübt. Die Verantwortung von ECM oder Halter sowie die Aufgaben der Änderungsverwaltungsstelle EMC werden herausgearbeitet.
Im Ergebnis sind die Teilnehmer in der Lage, selbstständig die Beurteilung von anstehenden Änderungen an Bestandsfahrzeugen vorzunehmen und die notwendigen Schritte einzuleiten.
Seminar SCC
Termine
01.04.2026 in Erfurt
28.10.2026 in Darmstadt
Gebühr
1180 EUR zzgl. MwSt.
Referent
Prof. Dr.-Ing. W. Rösch
Ablauf und Anmeldung
Die sicherheitskritischen Komponenten (safety-critical components, SCC) stehen sowohl sicherheitstechnisch als auch eisenbahnrechtlich unter besonderer Beobachtung.
Die Bestimmungen des 4. Eisenbahnpaketes der EU, insbesondere auch die ECM-Verordnung (EU) 2019/779, verpflichten zu einem besonders sorgfältigen Umgang mit sicherheitskritischen Komponenten (safety critical components - SCC). Der Leitfaden DIN CEN/TR 17696:2022 gibt dazu methodische und begriffliche Hinweise.
Das Seminar behandelt das Entstehen der Listen, deren Erstfassung bei Neufahrzeugen ab 2020 von den Herstellern kommt. Für Fahrzeuge mit Erstzulassung vor 2020 wird aufgezeigt, wie und in welchem Umfang sie durch die ECM-II-Funktion anzulegen sind. Es wird ein Verfahren für die Bewertung der Sicherheitskritizität aufgezeigt und an Beispielen geschult.
Darüber hinaus werden auf der Basis der DIN EN 17023:2019 die Ermittlung und Bewertung sicherheitsrelevanter Tätigkeiten in der Instandhaltung in Theorie und Praxis erläutert.
Im Ergebnis des Seminars sind die Teilnehmer in der Lage, die Sicherheitskritizität von Komponenten und die Sicherheitsrelevanz von Tätigkeiten in der Instandhaltung zu erkennen und zu bewerten.
Seminar MOF
Termine
02.04.2026 in Erfurt
29.10.2026 in Darmstadt
Gebühr
1180 EUR zzgl. MwSt.
Referent
Prof. Dr.-Ing. W. Rösch
Ablauf und Anmeldung
Menschliche und organisatorische Faktoren (MOF) spielen in der Instandhaltung eine wesentliche Rolle, um dem Betrieb technisch sichere Fahrzeuge zur Verfügung zu tellen.
Die EU-Sicherheitsrichtlinie (EU) 2016/798 verweist auf die besondere Bedeutung der MOF auf die Eisenbahnsicherheit für EVU, EIU und ECM.
Das Seminar behandelt den Einfluß menschlicher und organisatorischer Faktoren auf das Sicherheitsniveau des Instandhaltungsmanagements der für die Instandhaltung verantwortlichen Stellen (ECM). Die organisatorischen Faktoren können durch eine entsprechende Ausgestaltung und Umsetzung im Rahmen der ECM-Prozesse beherrscht werden. Die Einflüsse der menschlichen Faktoren auf die Eisenbahnsicherheit hängen von der Arbeitsumgebung und dem Sicherheitsverständnis aller Mitarbeiter ab und werden zudem maßgeblich von der vorherrschenden Sicherheitskultur beeinflußt.
Im Seminar wird anhand praktischer Beispiele erläutert, wie die “Fehlerrate Mensch” und die Auswirkungen der Organisation der Instandhaltungsprozesse auf diese beeinflusst werden kann.
Die Teilnehmer sind nach dem Seminar in der Lage, die MOF des eigenen Unternehmens zu analysieren, den Einfluß der MOF zu erkennen und die entsprechenden Prozesse erforderlichenfalls im Sinne höherer Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit zu optimieren.
Veranstaltungsorte
Dorint Hotel am Dom
Theaterplatz 2
99084 Erfurt
Best Western Plus Plaza Hotel
Am Kavalleriesand 6
64295 Darmstadt
Beginn 10:00 Uhr
Ende 16:00 Uhr
Bitte buchen Sie Ihre Unterkunft selbst.
Seminargebühr
Für die Teilnahme am Seminar berechnen wir 1180 EUR zzgl. MwSt.
Im Preis inbegriffen sind Tagungsgetränke und ein Mittagsimbiss. Alle Arbeitsmaterialien werden in elektronischer Form bereitgestellt. Jeder Teilnehmer erhält im Anschluss eine Teilnahmebestätigung.
Die einzelnen Seminare sind auf 20 Teilnehmer begrenzt. Die verbindliche Bestätigung der Teilnahme erfolgt in der Reihenfolge der Zahlungseingänge der Seminargebühr.
Anmeldung
Wir benötigen die Kontaktdaten des Teilnehmers und die Rechnungsadresse inkl. ggf. notwendiger Bestellangaben. Persönliche Daten verwenden wir ausschließlich im Rahmen der Anmeldung und Durchführung der Seminare.
Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Rechnung. Die verbindliche Bestätigung der Teilnahme erfolgt nach Eingang der Seminargebühr, soweit das Limit der Teilnehmerzahl noch nicht erreicht ist. Andernfalls bieten wir Ihnen nach Möglichkeit Alternativtermine an.
Stornierungen sind bis zu zwei Wochen vor dem Beginn der Veranstaltung kostenfrei, danach berechnen wir eine Aufwandspauschale von 400 EUR pro Seminar.
Bei Absagen am Tag des Beginns der Veranstaltung oder bei Nichterscheinen berechnen wir eine Stornierungspauschale in Höhe der Seminargebühr.
Nächster Termin:
Inhouse nach individueller Terminabsprache
Die Entwicklung der europäischen eisenbahnrechtlichen Richtlinien und Verordnungen und deren nationale Umsetzung hat neue Anforderungen an die Architektur des Sicherheitsmanagements der EVU geschaffen. Mit dem Wechsel der Zuständigkeit für die Erteilung der europäischen Sicherheitsbescheinigungen vom Eisenbahn-Bundesamt zur Europäischen Eisenbahnagentur im Juni 2020 erfolgt auch die Umstellung auf die aktuellen europäischen Anforderungen an die Sicherheitsmanagemensysteme. Damit sind auch die neuen Rollen des Sicherheitsmanagers bzw. Sicherheitsmanagement-Beauftragten zu gestalten, die in ihren Aufgaben und Kompetenzen deutlich anders angelegt sind als die des bisher weitgehend vorhandenen Eisenbahn-Betriebsleiters nach EBV. Dazu sind nicht nur die theoretischen Regeln zu beherrschen, sondern auch deren praktische Umsetzung im täglichen Eisenbahnbetrieb. Mit dem „Regelmäßigen Fortbildungsunterricht (RFU) für Sicherheitsmanager“ im Kontext der neuen Verordnung (EU) 2018/762 wollen wir Ihnen dazu das nötige Rüstzeug vermitteln. Dem RFU schalten wir einen Grundlagenseminar vor, mit dem die Mitarbeiter, die bisher wenig mit dem Thema konfrontiert waren, an dieses herangeführt werden. Im RFU werden die aktuellen Anforderungen herausgearbeitet und erläutert. Der dritte Tag ist ein Praxisworkshop, in dem die Umsetzung in der eisenbahnbetrieblichen Praxis anhand von konkreten Beispielen vertieft wird. Selbstverständlich kommt der Erfahrungsaustausch mit Kollegen, die gemeinsame Arbeit in den Workshop-Gruppen und auch die Netzwerkpflege nicht zu kurz.
Unsere Fortbildung für Sicherheitsmanager ist in drei separat buchbare Module aufgeteilt.
Tag 1
Tag 2
Tag 3
Das Institut für Schienenfahrzeuginstandhaltung bietet eine 10-monatige Fortbildung zur „Fachkraft für Schienenfahrzeuginstaltung“ an.
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